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Katalonien ist eine Region in Spanien, die viele Aktivitätsmöglichkeiten für alle Altersgruppen bietet. Besucht unseren Aktivitätskatalog und macht das beste von deinem Urlaub !

Tourismus mit Respekt

Örtlich leben ist ein guter Möglichkeit "Verantwortlichen Tourismus" zu praktisieren, indem man  die lokale Landbevölkerung Kataloniens  und damit die traditionelle Lebensarten unterstützt. Die Renovierung von den schönen Landhäusern mit Respekt für die Geschichte erstoppt die Erweiterung des Massentourismus und hilft die fantastisch schöne Natur, die Landbevölkerung, das Tierleben und die kulturhistorische Häuder ind dem spanischen Bauernland zu bewahren.

Grosse Ferienhauser

Wir verfügen über eine grosse Auswahl von Ferienwohnungen in Katalonien, Spanien für grössere Gruppen, was ermöglicht einen unvergesslichen Urlaub mit meherere Generationen oder Freunden zu haben.

NORDSPANIEN FERIENHÄUSER
Nansensgade 53
DK-1366 Kopenhagen K
Tel: (+45) 50 56 76 24
Tel: (+45) 31 33 87 30
Tel: (+45) 33 33 92 33
www.nordspanienferienhauser.de
info@sydensferiehuse.dk

Historie/History

Kataloniens Geschichte

Wie auch die übrige Mittelmeerküste auch wurde Katalonien in der Antike zunächst von den Griechen und dann von den Karthagern besiedelt. Die Griechen gründeten in der Nähe der Mittelmeersküste Handelsniederlassungen, später wurden diese zu Kolonien. Die bedeutendsten Kolonien in Katalonien waren Empurion (Empuries) und Rhoda (Roses). Aber Überreste der griechischen Besiedlungen finden sich auch im Hinterland. Von Katalonien aus gab es auch einen starken Seehandel. Es wird geschätzt, dass alleine im 5. Jahrhundert etwa 300 Schiffe vor dem Cap de Creus sanken.

Reconquista in Katalonien

Im 8. Jahrhundert war Katalonien dann kurze Zeit von den Mauren beherrscht, von hier unternahm der Emir Abdul Rahman Al Ghafiqiwas eine Invasion in Richtung des fränkischen Reichs, die Mauren dringen bis nach Tours im heutigen Frankreich vor. Der Karolinger Karl Martell, Großvater von Karl dem Großen, schlägt die Mauren aber in der Schlacht von Tours und Poitiers im Jahre 732 und verhindert so ein weiteres Vordringen der Mauren nach Westen. In der Folge wird Katalonien unter Karl dem Großen als Pufferzone zwischen dem Frankenreich und dem maurischen Reich der Umayyaden angesehen und die Spanische Mark (Marca Hispanica, gelegentlich auch Gothien genannt) gegründet. Die Spanische Mark bildete später den Ausgangspunkt für die weitere Reconquista, der Rückeroberung der iberischen Halbinsel von den Mauren. Allerdings dauerte es bis 1149, als Raimund Berengar IV. Tortosa und Lleida zurückeroberte, bis ganz Katalonien bis hin zum Ebro zurückerobert werden konnte. 1115 griffen die Almoraviden Barcelona an, acht Jahre zuvor verwüsteten sie Penedès. Die größte Rolle in der Spanischen Mark spielte die Grafschaft Barcelona.

Grafen von Barcelona

Unter Graf Wilfried I. von Barcelona, genannt Wilfried der Haarige (Guifre el Pilós, gestorben 897), gelang es eine Reihe von Grafschaften zu einem autonomen Königreich zu vereinen. Der Name Wilfried der Haarige war dabei bewusst gewählt, um sich von seinem früheren fränkischen Lehnsherrn (bis 865) Karl dem Kahlen abzusetzen. Wilfried verwaltete die Grafschaft von Barcelona aus. Wilfried der Haarige begründete nicht nur eine Dynastie der Grafen von Barcelona sondern gilt auch als der Gründer von Katalonien. Nach Wilfrieds Tod zerbrach die Einheit zwar wieder, der Kern aus den Grafschaften Barcelona, Gerona und Vic blieb ungeteilt. Borrell II. (947 bis 992) war es dann, der 988 die Erneuerung des Vasalleneid gegenüber dem König von Frankreich, Hugo Capet, verweigerte Damit wurde die Unabhängigkeit der Grafschaft Barcelona de facto hergesetllt.

Den Titel eines Grafen von Barcelona gibt es heute noch. Der jetzige Träger ist der König von Spanien, Juan Carlos I. Ramòn Berenguer I., Graf von Barcelona (1035 bis 1076) war es dann, der Katalonien das Fundament seines politischen Lebens gab. Er vereinigte die Cortes und Verkündete die Usatges (Gewohnheiten). Diese Regelten die Rechte und Gewohnheiten innerhalb Kataloniens. Durch diese Rechte beschnitt Ramòn Berenguer die Macht des Königs. Von 987, die Grafen von Barcelona erkennen den französischen König Hugh Capet nicht als ihren Herren an, bis 1137, als Ramon Berenguer IV Petronila von Aragon heiratete, war Katalonien de fcato unabhängig. Durch die Heirat von Ramon Berenguer IV, Graf von Barcelona, und der Infantin Petronila von Aragon, kam es zur Vereinigung des Königreichs von Aragon und der Grafschaft Barcelona, wobei aber beide Länder ihre eigene Verwaltung behielten.

Allerdings dauerte es bis 1258, bis der französische König Ludwig IX. auch formell die Oberherrschaft über Katalonien an König Jaume I. (Jakob) von Aragon übertrug. Der Vertrag von Corbeil wurde am 11. Mai 1258 geschlossen, er beendete den Streit zwischen Frankreich und dem Königreich Aragonien.

Nordkatalonien und Barcelona werden Aragon zugesprochen. Während König Ludwig IX. auf die ihn praktisch wertlose Lehnshoheit über die Grafschaft Roussillon und Barcelona verzichtete, gab Jakob I. von Aragonien seine Erbansprüche auf die Grafschaften Toulouse und Provence auf. Wie damals üblich wurde der vertrag von Corbeil durch eine Heirat gefestigt. Die aragonesische Prinzessin Isabelle von Aragon, Tochter von König Jaume I., sollte den französischen Thronfolger Ludwig heiraten. Da Ludwig aber bereits 1259 starb, ehelichte Isabella von Aragon statt dessen den Bruder Philipp, der als Philipp III. der Kühne in die Geschichte einging.

Unter König Jaume II. erreichte Katalonien seine höchste Macht während des Mittelalters. In der Folgezeit erlebte Katalonien unter der Herrschaft der Könige von Aragon eine wirtschaftliche Blüte und wurde eine große Seemacht. So konnte auch das Kloster Sant Pere de Rodes seinen Einfluss bis in den Roussillon in Frankreich ausweiten. Handel und Bankwesen in Katalonien florierten, es entstanden Betriebe und Schmieden. Aber auch der Seehandel florierte, so wurden über den Hafen von Barcelona Handel mit dem Orient betrieben. Damit stand Barcelona in direkter Konkurrenz zu den italienischen Hafenstädten Venedig und Genua.

Dabei wurde das Königreich von Aragon durch die Eroberung von Valencia, den Balearen und Sardinien und Sizilien vergrößert.

Vereinigung der spanischen Krone

1469 kam es dann zur Heirat zwischen Ferdinand II von Aragon und der Isabella von Kastilien. Durch diese Heirat wurde ein Großteil Spaniens unter einer Krone vereint, zunächst allerdings nur als Personalunion. 1513 wurde dann auch das Königreich Navarra von der kastilischen Krone eingenommen. 1516 wurde die Personalunion zwischen dem Königreich Kastilien und dem Königreich Aragon dann durch das Königreich Spanien abgelöst. Ferdinand II. war gestorben, den spanischen Thron bestieg sein Enkel, Karl V. (I.), Erzherzog von Österreich, König von Spanien und Kaiser. Er war der Sohn von Johanna, der gemeinsamen Tochter von Ferdinand und Isabella. Durch die Beendigung der Reconquista 1492, dem Fall der letzten Maurenbastion auf der iberischen Halbinsel, Granada, wurde der Weg für Christoph Kolumbus frei, und in der Folge begann Spanien sich der Eroberung Amerikas zu widmen. In der Folge verlor Aragon seine politische Macht immer mehr zugunsten Kastilien. Spanien begann sich weg vom Mittelmeer hin zu den überseeischen Gebieten zu orientieren, damit verlor Katalonien seine politische und wirtschaftliche Gewichtung. Allerdings behält Katalonien seine Autonomie und traditionellen Institutionen. Der einzige Hafen in Spanien, der berechtigt war mit Amerika Handel zu treiben war bis 1778 Sevilla in Andalusien, so ging der der Überseehandel mit den Kolonien an Katalonien vorbei.

Katalonien, als Teil des Königreichs Aragon, war durch Kriege geschwächt, so verlor Katalonien allmählich seine Macht an Zentralspanien.

Zwischen 1640 und 1652 versucht Katalonien durch eine Revolte (Guerra dels Segadors) wieder an politischer Macht und alte Privilegien wieder zu erhalten. Ziel des Abspaltungskriegs, in dem die Katalanen von Franreich unterstützt wurden, war eine von Spanien unabhängige Republik. So wurde auch eine Republik unter der Schirmherrschaft Frankreichs ausgerufen. Der Präsident der katalanischen Generalität Pau Claris rief die Katalanische Republik unter der Oberherrschaft König Ludwig XIII. von Frankreich aus. Er erlaubte französischen Truppen sich so an das spanischen Land zu nähern. 1652 gelang es dann spanischen Truppen wieder auch Katalonien zu besetzen. Die offizielle Nationalhymne von Katalonien die Els Segadors (Die Schnitter) bezieht sich in ihrem Text auf Ereignisse dieser Zeit. Das Lied ist ein eindringlicher Aufruf an alle Katalanen, Katalonien, das katalanische Volk und die Werte des Landes zu verteidigen.

1659 wurden die Konflikte durch den Pyrenäenfrieden beigelegt, Katalonien wurde geteilt. Die nordkatalanischen Gebiete, darunter das Gebiet Roussillon und Cerdanya fielen an Frankreich. Die Pyrenäen wurden in dem Friedensschluss als neue Grenze zwischen Spanien und Frankreich festgelegt. Auch der Pyrenäenfrieden wurde durch eine Heirat besiegelt. Maria Theresia, Tochter König Philipps IV. Von Spanien wurde mit König Ludwig XIV. von Frankreich verheiratet. Die spanische Prinzessin verzichtete auf ihre Ansprüche auf den spanischen Thron gegen eine Geldzahlung, die allerdings nicht geleistet wurde.

In der Folge kommt es zu einer wirtschaftlichen Rezession in Katalonien, neue Pestepidemien plagen das Land ebenso wie Überschwemmungen.

Spanischer Erbfolgekrieg - Folgen für Katalonien

1700 begann dann der Spanische Erbfolgekrieg, nachdem der spanische König Karl II. ohne Nachkommen zu hinterlassen starb. Katalonien ergriff für die später unterlegene Seite Partei und unterstütze den Habsburger Thronprätendenten Erzherzog Karl gegen den Bourbonen Philipp von Anjou, einem Enkel der Infantin Maria Theresia. Die Unterstützung der falschen Seite hatte zur Folge, dass 1714 Barcelona von französischen Truppen besetzt wurde, König Philipp V. die katalanische Selbstverwaltung durch die Auflösung der katalanischen Institutionen beendete. Durch die Dekrete Nueva Planta, die Philipp V. zwischen 1707 und 1716 erliess, wurde Spanien, ähnliche wie Frankreich zu einen Zentralstaat, spanisch (kastilisch) wurde alleinige Amtssprache, Aragonesisch und Katalanisch komplett aus dem System verbannt, die Gesetzsprechung erfolgte nur noch direkt von Madrid aus, wo der König seinen Hof unterhielt. Sämtliche Privilegien Kataloniens wurden abgeschafft, Katalonien zur spanischen Provinz degradiert.

Wirtschaftlich geht es aber wieder Bergauf in Katalonien. So entsteht in Girona eine erste Papier- und Textilfabrik.

1812 und 1813 war Katalonien von französischen Truppen besetzt, die Belagerung Gironas dauert sieben Monate an, erst nach der Niederlage von Napoleon fiel Katalonien wieder an Spanien. Spanien und auch Katalonien steht von 1814 an unter der Herrschaft König Ferdinands VII.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert wurde Katalonien industrialisiert und die Grundlage für die heutige wirtschaftliche starke Stellung wurde geschaffen. Auch erführ die katalanische Kultur und insbesondere die katalanische Sprache eine Renaissance. So gab es in Katalonien die erste Eisenbahnstrecke Spaniens und zwar seit 1848 eine Verbindung zwischen Barcelona und Mataró. Aber auch eine Arbeiterbewegung entsteht, die sich nur auf Katalonien beschränkt. Es kommt zu tiefen Gräben z wischen den Stadtbürgertum und der bäuerlichen Gesellschaft. Dazu kommt eine Regionalista, die für Katalonien die Selbstbestimmung erreichen will. Die nationale Bewegung wird stärker, gleichzeitig fangen die Massen in den Städten an gegen ihre elenden Lebensbedingungen zu revoltieren. Es dauerte aber bis 1931, bis zum Beginn der Zweiten Republik in Spanien, bis Katalonien wieder autonome Eigenständigkeit von Spanien erhielt. In Katalonien hatte die neue Partie La Esquerra Republicana de Catalunya die Regionalwahlen gewonnen, die auch die neue autonome Landesregierung La Generalitat de Catalunya bildete. Diese machte sich daran ein Autonomiestatut für das Land auszuarbeiten, diese wurde dann zunächst 1932 von den Cortes, dem Parlament in Madrid, bestätigt. Der Autonomiestatut sicherte Katalonien eine eigene Landesregierung, Generalitat genannt, ein eigenes Wirtschaftsbudget und Kulturhoheit zu.

Nach dem Spanischen Bürgerkrieg und dem Sieg von General Francisco Franco in Spanien war es mit der Eigenständigkeit Kataloniens dann wieder vorbei. Die katalanische Autonomie wurde zurück genommen, in der Folge die katalanische Kultur wie auch das katalanische Nationalbewusstsein wurde unterdrückt. So war in den Jahren der Diktatur in Spanien der Gebrauch der katalanischen Sprache nicht nur verpönt, sondern auch verboten. Druckerzeugnisse wie Bücher oder Zeitungen durften nicht auf Katalanisch erscheinen. Viele Katalanen gingen unter Franco ins Exil, etwa 4000 wurden zwischen 1938 und 1953 hingerichtet, darunter auch der Präsident der Generalität Lluis Companys. Die Gefängnisse füllten sich mit politischen Gefangen.

Nach dem Ende des Spanischen Bürgerkriegs begannen in Spanien die Jahre des Hungers (años del hambre), als es wenigen Menschen gut ging, der breite Masse aber so schlecht, dass auf den Märkten sogar Grass verkauft wurde. Die Jahre des Hungers dauerten bis in die 50iger Jahre an.

Die Unterdrückungsmaßnahmen Francisco Franco richtet sich nicht alleine gegen Katalonien, Francisco Franco wollte einen Neuen Staat (Estado nuevo) aufbauen. Ende der 50iger Jahre, als es in Spanien zu einer wirtschaftlichen Besserung kam, begannen Intellektuelle und Künstler in Barcelona sich wieder an das katalanische Nationalbewusstsein zu erinnern. Allerdings war es eher ziviler Ungehorsam als eine organisierte Bewegung gegen die Diktatur. Aber die Katalanen setzten Zeichen: Formulare wurden in katalanisch ausgefüllt, Polizisten, die als Symbol Spaniens angesehen wurden, wurden demonstrativ auf Spanisch nach dem Weg gefragt, Katalanische Lieder wurden gesummt, katalanische Musiker bringen Platten auf katalanisch heraus, die allerdings nur auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden können. Die neue Stilrichtigung wurde unter dem Namen Nova Canco bekannt. Die spanische Zentralregierung kann nur hilflos reagieren, ihre Repressalien blieben aber ohne großen Erfolg.

Erst nach dem Tod von Francisco Franco (1975) und dem Übergang Spaniens zur Demokratie erhielt Katalonien wieder seine kulturelle Autonomie zurück und auch einen Teil der politischen Macht. So schreibt die spanische Verfassung von 1978 vor, dass auf die kulturellen Eigenheiten der einzelnen autonomen Gemeinschaften verstärkt eingegangen werden muss und diese nicht mehr unterdrückt werden dürfen. Katalonien und das Baskenland sind die ersten Regionen in Spanien, denen Ein Autonomiestatut zuerkannt wurde. Katalanisch ist nicht nur Amts- sondern auch wieder Unterrichtssprache.

Heute ist Katalonien eins der dynamischsten wirtschaftlichen Regionen von Spanien. Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens und die größte Stadt der Region ist ein internationales kulturelles Zentrum und eine wichtige touristische Stadt.

Seit 2006 ersetzt das neue Autonomiestatut das Statut vom 1979, nach einigem politischen Tauziehen gelang es dem katalanischen Parlament in dem neuen Statut die Definition unterzubringen, die Katalonien als Nation definiert, ohne dies in Konflikt mit der spanischen Verfassung zu bringen. Bereits das Autonomiestatut von 1979 macht die lange Jahre unterdrückte Sprache Kataloniens, das Katalanische, zur gleichberechtigten Sprache neben dem Kastilischen in Katalonien.